Infos zu (BELORUSSISCHES KALTBLUT (BELORUSSISCHES LASTPFERD, WEIßRUSSISCHES KALTBLUT))


Rassenname:
BELORUSSISCHES KALTBLUT (BELORUSSISCHES LASTPFERD, WEIßRUSSISCHES KALTBLUT)

Zuchtland:
Russland

Zuchtgebiet:
Belorussland

Besonderheiten:
Name der Rasse vom Zuchtland

Größe:
um 153 cm

Gruppe:
Rasse

Blut:
Kaltblut

Zug,- Wagen- und Lastpferde haben in der östlichen Landwirtschaft und dem Transportwesen eine große Bedeutung. Dies ist besonders bei der Typenvielfalt der russischen Pferderassen zu sehen, die bei vielen Rassen einen Wagen- oder Zugpferdetyp aufweist. Die Pferde haben ein ansprechendes Exterieur und wurden aus einheimischen Pferden, in der Regel schwerere Stuten des örtlichen Landschlages, mit Hilfe westlicher Kaltblüter, wie besonders dem Ardenner (Schweden - Ardenner), dem Bretonen, dem Percheron, dem Gudbrandsdaler weiterhin auch englischen Kaltblütern wie dem Shire und dem Clydes-dale und auch leichteren Warmblutrassen entwickelt. Die Hauptpopulation von schweren Last- und Zug-pferden ist besonders in den, heute wieder souveränen, baltischen Republiken zu finden.
Das Belorussische Kaltblut ist ein besonders schöner und eleganter Vertreter der kleineren und leichteren Kaltblüter der ehemaligen Sowjetunion. Diese Rasse ist vorwiegend in Belorussland ver-breitet und heimisch. Unter den russischen Kaltblütern zählt es von der Größe her eher zu den klei-neren Rassen. Die Pferde stehen in ihrem Aussehen zwischen einem Ardenner und einem Gudbrandsdaler Pferd. Die Rasse ist noch recht jung und entstand erst vor ca. 65 Jahren aus einheimischen Stuten, denen Belgier, Bretonen, Schweden - Ardenner, Gudbrandsdaler und auch Norfolk Traber und Araber zu-geführt wurden. Das Exterieur ist sehr harmonisch und abgerundet. Auffallend ist das schöne Lang-haar, das oft sehr hell und üppig ist. Die Größe liegt bei ca. 151 cm (Stuten) und ca. 153 cm (Hengste). Das Gewicht beträgt ca. 500 Kilogramm. Belorussische Kaltblüter sind außergewöhnlich genügsam, anspruchslos und arbeitswillig, weiterhin sind sie problemlos, zäh und leistungsstark. Sie können auch von sehr ungewöhnlichen Futtermitteln, wie Kartoffeln und Rauhfutter, leben. Es gibt einige gute Zuchten in landwirtschaftlichen Betrieben.

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