Infos zu (DÖLE TRABER)


Rassenname:
DÖLE TRABER

Zuchtland:
Norwegen

Zuchtgebiet:
Südnorwegen

Besonderheiten:
Einer von drei Kaltbluttrabern

Größe:
um 150 cm

Gruppe:
Rasse

Blut:
kaltblütiger Traber

Norwegen ist durch zahlreiche Gebirgsketten und karge Hochebenen, den Fjells, geprägt und daher ein nicht besonders pferdefreundliches Land. Es ist auch ein zerklüftetes Land das mit der Hardangervidda das größte Hochgebirgsplateau Europas besitzt und an der langen Atlantikküste unzählige schmale und tiefe Buchten hat, die weit bis in das Landesinnere reichen. Weiterhin gibt es zahlreiche große Wasserfälle und sehr fischreiche Flüsse. Es ist das nördlichste der skandi-navischen Länder und ein Ort an dem nur wenige, aber umso mehr robuste Pferde kamen und dort Überleben konnten. Das Land ist unterteilt in 5 überseeische Regionen die 19 Verwaltungspro- vinzen hat und seit 2006 in weitere 431 Kommunen unterteilt ist.
Wegen der ungünstigen landschaftlichen Lage gibt es in Norwegen nur 4 bis 5 bekannte Pferderassen. Diese sind das größte kaltblütige Dölepferd, von dem es auch den bekannten Kaltbluttraber als Sonderzuchtform gibt, die Nordlandpferde, die wie ein Kaltblut im kleineren Format wirken, das eher bekannte norwegische Fjordpferd (oder auch Vestlandspferd) das hier den Charakter eines Kleinpferdes zeigt, das Lyngspferd oder Lyngen Pony, ähnlich einem kompakten Fjordpferd sowie einige Ponys auf den Lofoten, einer Inselgruppe vor der Küste von Nordnorwegen, von denen man aber nicht genau weiß ob sie noch rein erhalten sind. Fast zwei Drittel aller norwegischen Pferde sind Dölepferde, fast ein Drittel Fjordpferde und dann kommen noch die anderen oben aufgeführten Rassen, die auch eher selten sind. Außergewöhnlich ist das durchschnittlich hohe Alter dieser Pferde, da sie oft mit über 17 Jahren noch voll wirtschaftlich und züchterisch genutzt werden. Das Gudbrandsdal ist das längste, größte und fruchtbarste Tal Norwegens das in einer Nord-Süd-Richtung verläuft und über 200 km lang ist. Es erstreckt sich kurz nach dem bekannten Wintersportort Lillehammer bis hoch in den Norden nach Dombas. Östlich und westlich schließen sich Gebirge an die zum größten Teil Naturparks sind. Dieser Landstrich an der norwegischen Westküste wird vom warmen Golfstrom mild beeinflusst und bildet mit seinem fruchtbaren Grünland beste Voraussetzung für die Aufzucht von Nutzvieh. Daher ist heute dort auch noch immer der Zuchtschwerpunkt dieser Rasse. Diese war bis in das 17. Jh. eher unter der Bezeichnung "Gudbrandsdaler" bekannt, nach diesem Tal oder auch "Dal" was dann eine Überleitung zum Wort "Talpferd" darstellt aus dem dann später "DöleHeste" oder "Dölepferd" wurde. Das andere Wort "NordHeste" für diese Pferde entstammt aus den nördlicheren Zuchtgebieten um Lom, Vaage und Dovre. Das dieses Gudbrandsdal, sowie auch die Geschichte der Gegend, so besonders ist, liegt besonders an seiner alten und reichen Kultur. Deshalb befindet sich in Lillehammer das Freilichtmuseum "Maihaugen", welches eines der größten von Skandinavien ist. Hier wird sehr beeindruckend und liebevoll gestaltet, die Geschichte und Kultur besonders des Tales und Norwegens gezeigt und es findet sich auch eine umfassende Sammlung aller Tierrassen und Pflanzenarten des Gud-brandsdales. Das ganze Museum ist parkähnlich gestaltet und entstammt ursprünglich aus einer Sammlung von verschiedensten Gegenständen von dem norwegischen Arzt Anders Sandvik, wurde 1887 begründet und später immer weiter vervollständigt. Über die genaue Herkunft der norwegischen Pferderassen ist leider sehr wenig bekannt, doch ist die Entstehung aller irgendwie miteinander verwoben. Früher war der gesamte skandinavische Norden und die europäischen Küstengebiete bis hinunter in die südlichen Pyrenäen von einer schwarzbraunen bis schwarzen so genannten Klepperrasse geprägt die kräftiger gebaut war als die Rassen des weiten europäischen Inlandes. Wobei die Bezeichnung Klepper hier nicht negativ zu bewerten ist, sondern eher die Bezeichnung für einen bestimmten Pferdeschlag war. Dieser Klepper war Grundlage für viele bekannte Pferderassen von meist dunkler Farbe und kräf- tiger Statur, von denen das Fell, - und Dales Pony, der Friese, der früher einmal dunkle Jütländer (vor dem Einsatz des Fuchshengstes OPPENHEIM in der Zucht) das Asturische Pony, der Losino und auch osteuropäische Rassen vom Panstocaican oder "Wildnisbraunen" bis hin zu baltischen Kaltblüter beeinflusst wurden und eigene lokale Rassen bildeten, besonders durch die unterschied- lichen klimatischen Bedingungen und unterschiedlichen Futtergrundlagen. Auch wenn dies letztendlich noch einmal mit einen genetischen Nachweis 100 % geklärt werden müsste. Das Norwegische Fjordpferd hat wohl die meisten Einflüsse des Przewalskipferdes erhalten und galt auch lange als die kleinere Variante und oder Urform des Gudbrandsdaler Pferdes, das aber durch die günstigeren Bedingungen in den Tälern und Kreuzungen mit anderen Rassen größer und schwerer wurde und sich später daher zwei eigenständige Rassen entwickelten. Das ursprüngliche Gudbrandsdaler Pferd war die berühmteste norwegische Pferderasse und es stand in seinem Aussehen schon immer zwischen einem schweren Warmblut und einem leichten Kaltblut, bevor es durch einige Umzüchtungen im heutigen moderneren Dölepferd aufging. Durch die engen wirtschaftlichen und nachbarlichen Kontakte sind diese Rassen oft vermischt und gegenseitig verbessert worden. Die Arbeits- und Wagenpferde wurden fast ausschließlich bei den Bauern gezüchtet. Das alte Gudbrandsdaler Pferd war ein mittelgroßer, kräftiger, stabiler und sehr gängiger Kaltblüter mit einem ponyähnlichen Aussehen, dessen Kopf etwas massig wirkte, und dessen Schulter muskelbepackt und massiv war. Die kräftige und breite Brust und die kräftigen und breiten Gliedmaßen mit ihren kräftigen Gelenken und eisenharten Hufen und leichtem Behang, bildete ein sehr stabiles Fundament. Das Langhaar war dicht und reichte oft bis an den Boden und die Pferde waren fast alle Rappen, Dunkelbraune und Braune mit schwarzen Schattierungen sowie auch Falben und sie hatten fast nie oder nur kleine weiße Kopfabzeichen. Die Größe lag meist nicht über ca. 155 cm und das Gewicht lag bei ca. 600 kg. Über eine lange Zeit hinweg waren diese Pferde, die schon um 40 bis 60 n. Chr. als Tauschobjekte bei anderen Pferdezüchtern bekannt und geschätzt waren, unveredelt und unbeeinflusst. Zucht- grundlage war eine starke Inzucht die auch lange betrieben wurde und schon 200 Jahre bestand, bis die Pferde später öfters mit fremden Hengsten verändert, veredelt und auch teilweise vergrößert wurden. Am bekanntesten waren damals die Pferde aus Dovre vom bekannten Bergbauernhof Tofte, denn dessen Besitzer war der alleinige Hengsthalter in den Bergen und seine Hengste deckten in der Natur meist alle Stuten, d.h. auch seine Töchter und Enkelinnen. Doch, wie es in vielen Pferdezuchten nun mal so üblich war, man wollte mal etwas anderes versuchen. Im 17. Jh. wurde das alte Gudbrandsdaler Pferd durch mehrere Rassen veredelt. Bedeutende Einflüsse hatten dabei dänische Pferde (Fredericksborger), deutsche Pferde (Holsteiner) und auch englische Vollblüter. In den Jahren 1722 bis 1737 wurden einige dänische Hengste in den besten Zuchtgebieten eingesetzt, die teilweise eingeführt wurden oder mit den dänischen Truppen kamen. Auch von einem originalen Fredericksborger Hengst aus dem gleichnamigen Gestüt war die Rede und von einem Holsteiner Hengst den die norwegischen Truppen 1760 aus Holstein mitbrachten. Dieser hinterließ auf dem Sondre Hovi oder auch "Süderhof" eine besonders schöne und gute Nachzucht. Die dänischen Hengste hatten aber einen unumstrittenen Einfluss auf die Gud- brandsdaler Pferde. Später, zu Beginn des 19. Jh. kamen sogar andalusische Hengste nach Norwegen die die spanischen Truppen nach ihrem Abzug aus Dänemark dort ließen und die dann im norwegischen Zuchtgebiet von Smaalenene aufgestellt wurden. Doch es kam noch besser, als der im Jahre 1830 im königlichen Gestüt von Hampton Court geborene schwarzbraune englische Vollblüter ODIN von PARTISAN - WHALEBONE im Jahre 1834 eingeführt wurde. Um diesen Hengst zu erwerben wurde eigens eine Aktiengesellschaft gegründet. Von diesem Hengst war nur bekannt, dass er wohl eine edle Abstammung hatte, sehr kräftig, stark und ausdauernd war. Sein Bösartigkeit war aber wahrscheinlich der Grund dafür, dass sein Besitzer, ein englischer Lord, wohl froh war, ihn für den stattliche Preis von 4620 Kronen verkaufen zu können. Dieser Hengst deckte bis 1838 über 200 Stuten vorwiegend aus dem Gebiet von Christiania bei Oslo und einige gute Stuten aus der Mjosen - Umgebung von denen die Großmutter des noch heute berühmten Hengstes VEJKLE BALDER abstammt. Diese Qualitäten führte auch sein Enkel VEIKLE BALDER IV weiter. So kam es das ein vorerst von seiner Abstammung her unbekannter Vollbluthengst zu einem prägnanten Vererber und Stempelhengst einer Kaltblutrasse wurde. Bis zum Jahre 1890, kamen vereinzelt noch andere Hengste von verschiedensten Rassen in die Zucht, von denen noch weitere Vollblüter, der gute Mecklenburger, weitere Fredericksborger, Friesen, Anglo Araber, Norfolk Roadster und auch Traber und Hackneys bekannt sind. Besonders letztere zwei Rassen drohten, den Typ des alten Gudbrandsdaler Pferdes fast zu zerstören, denn vieles ließ bei den Nachkommen dieser Zucht zu wünschen übrig, besonders die Hengste zeigten keine Qualität mehr weil die zu trockenen Gliedmaßen und der zu schmal gewordenen Brustkasten nicht zum Rest des Pferdes passten. Im letzten Moment, d.h. gegen Ende des 19.Jh, wurde beschlossen zur Reinzucht zurück zu kehren und das war gleichzeitig der Beginn der Zucht des nunmehr bekannteren Dölepferdes. Der Staat kümmerte sich eigentlich nicht besonders um die Pferdezucht und überließ dies lieber privaten Züchtern, also hier meist den Bauern. Seine Autorität beschränkte bis zur Jahrhundertwende auf die Aufstellung und Bereitstellung von bis zu 10 prämierten Stamm- hengsten, der Anpachtung einiger Almen im Zuchtkreis vom Gudbrandsdal zur Aufzucht und Haltung von Stuten und Fohlen und der Zahlung von geringen Prämiengeldern und Zuschüssen für die bekannten Pferdeausstellungen in Christiania, Trondheim und Levanger um Oslo. Eine der ersten Ausstellungen fand im Jahre 1859 im Zuchtgebiet statt und man konnte hier deutlich zwei Typen unterscheiden, den etwas schwereren Typ, der später als Dölepferd bekannt wurde und den leichteren und gängigeren Typ aus dem der noch heute bekannte Döle Traber hervorging. Auf dieser Ausstellung war auch der berühmte Hengst VEIKLE BALDER IV, geboren 1854, zu sehen, der einer der wichtigsten und bedeutendsten Vererber und "Stempler" dieser Rasse wurde. Er durfte als einer der ersten Hengste in den Jahren 1862 bis 1869 frei mit den Stuten in die Berge um Heimdalen und Sikkilsdalen und diese dort im Natursprung decken. Im Jahre 1870 legte man einen Zuchtstandard fest der deutlich zum schweren Typ als Standardtyp tendierte. Der 1865 geborene Hengst TOFTEBRUN Nr. 82 brachte wieder etwas mehr Masse und Qualität in die Rasse und ihm folgte um 1900 der Hengst BRIMEN 825 v. DALEBU - DRAUPNER, der seinen Nachkommen mehr Kaliber und Größe brachte, die aber auf Kosten der berühmten Gängigkeit dieser Rasse ging. Doch zwischen den Weltkriegen waren solche Pferde gewollt und die Rasse erlebte die höchste Blüte der Zucht und 1914 erschien das erste Stutbuch für die Rasse. Die Erfolge in der Zucht und die später weiter folgende konsequenten Reinzucht brachte die heutige geschätzte Rasse hervor. Seit 1947 sind die Pferde vom norwegischen Landwirtschafts- ministerium unter dem offiziellen Namen DOLE-HESTEN oder DÖLEPFERD sowie DÖLE TRABER anerkannt und seit dem Jahre 1962 gibt es einige staatlich anerkannte und kontrollierte Zuchten. Das Dölepferd ist ein mittelgroßer, kräftiger, stabiler und sehr gängiger Kaltblüter an der Grenze zum Warmblüter mit einem ponyähnlichen Aussehen und etwas uneinheitlichen Typ. Es ist ein eindeutiges Rechteckpferd und steht dem stammverwandten Nordschweden in Aussehen und Abstammung sehr nahe. Der Kopf ist nett, ponyähnlich und hat große Augen, kleine Ohren, eine breite Stirn und ein gerades Profil. Der Hals ist gut und gerade aufgesetzt, sehr lang und kräftig. Die Schulter ist relativ steil und wirkt öfters etwas massiv. Die Brust ist kräftig und breit. Der Widerrist ist kaum ausgeprägt und geht in einen langen Rücken über der mit einer kräftigen und leicht abfallenden und gespaltenen Kruppe endet. Der Rumpf ist tief und die Rippenwölbung gut. Die sehr korrekten Gliedmaßen zeigen kräftige Gelenke und bilden ein sehr stabiles Fundament mit eisenharten Hufen und zeigen mäßigen bis starker Behang. Die Pferde haben besonders langes, welliges und dichtes Langhaar das oft bis an den Boden reicht und ein sehr samtiges Winterfell. Fast alle Tiere sind Rappen, Dunkelbraune und Braune mit schwarzen Schattierungen und sie haben fast nie Abzeichen. Es gibt sogar Schimmel und auch Falben, die ein Hinweis auf die gemeinsamen Ahnen mit dem Fjordpferd hinweisen. Seltener sind Schimmel und Füchse. Schecken und Tigerschecken sind nicht erwünscht. Gezüchtet werden diese Pferde in drei Typen, dem leichteren und schwereren Dölepferd und dem Döle Traber. Die Widerristhöhe liegt bei ca. 148 cm bis 156 cm und das Gewicht bei ca. 650 kg bis 700 kg. Beide Angaben können aber auch über- oder unterschritten werden. Das Dölepferd ist charakterlich einwandfrei sehr handlich und fromm und dabei sehr energisch, eifrig und arbeitswillig. Besonders hervorzuheben sind seine unbedingte Leistungsbereitschaft, lange Leistungsfähigkeit und leicht zu unterschätzende Körperkraft, sowie seine gute Gangme- chanik für eine schweres Pferd. Weiterhin seine Härte und Ausdauer, besonders wegen der ständigen Klimaschwankungen im Lande. Seine außergewöhnliche gute Futtrigkeit und die für einen Kaltblüter ungewöhnliche Langlebigkeit, Nutzungszeit, Zuchtnutzung und Fruchtbarkeit, machen ihn für die norwegischen Menschen besonders wertvoll. Diese Pferde werden mit mindesten 30 Jahren deutlich älter als bekannte Kaltblutrassen und sind bis in ein hohes Alter in der Zucht und Arbeit einsetzbar. Wegen all dieser Eigenschaften sind diese Pferde "Allrounder" für alle Verwendungsmöglichkeiten die man mit einem Pferd machen kann. Früher waren sie die bekannten Rückepferde in den Wäldern oder sie dienten als Zugpferde bei der Gebirgsartillerie, während sie heute vermehrt bei Wanderreitern als Reit- und Fahrpferd Verwendung finden. Das Dölepferd gilt heute als offizielle norwegische Kulturrasse und ist im Lande auch sehr beliebt. Derzeit erlebt diese urwüchsige, kompakte und unverwüstliche Rasse eine Art Renaissance, denn sie werden wegen ihrer Ruhe, der langen Leistungsbereitschaft und den ausgeglichenen und ruhigen Bewegungen gerne für alle möglichen Arbeiten in der Land- und Forstwirtschaft und bei ausgedehnten Touren vor dem Wagen durch die weiten Felder und Wälder des Landes genutzt. Durch ihren menschenbezogenen und ausgeglichenen Charakter sind sie ausgezeichnete Partner von Freizeitreitern und Reitsportzentren. Der Einfluss dänischer Fredericksborger, deutscher Pferde und auch englischer Vollblüter auf den Gudbrandsdaler, eine erfolgreiche und durchdachte Zucht mit späterer konsequenter Reinzucht brachte die heutige geschätzte Rasse des Dölepferdes hervor. Es ist etwas leichter, größer und gängiger als der alte Typ des Gudbrandsdaler der in der neuen Rasse aufgegangen ist. Die Hengste BRIMEN 825, VEJKTE-BALDER IV, TOFTEBRUN, DOVRE und DALEGUDBRAND begründeten sehr bekannte Blutlinien. Zuchtorganisation ist die NATIONALE ÖSTLAND-PFERDEZÜCHTER-VEREINIGUNG NORWEGENS. Von den ca. 100. 000 Dölepferden, die es noch vor 50 Jahren gab, sind im Jahre 2000 nur ca. 4 000 Tiere geblieben und 2004 wurden gar nur 175 Fohlen eingetragen. Die meisten Pferde findet man in Ostnorwegen. Der norwegische Döle Traber ist ein Traber an der Grenze zum schweren Warmblut bis leichten Kaltblut. In Aussehen und anderen Eigenschaften ähnelt der Traber dem Wagenpferd, ist aber etwas leichter und kleiner. Dieses Wagen- und Rennpferd wird im ganzen Süden von Norwegen gezüchtet. Dieser Traber gilt, neben dem Finnischen Traber und nordschwedischen Traber, als einziger echter Kaltbluttraber der Welt und bildet mit letzterem eine eigene Kaltbluttraberrasse Er gleicht in vielem dem Dölepferd, doch er wird, mit ca. 150 cm, kleiner ist mit nur ca. 600 kg etwas leichter als dieses. Neben Rappen, Dunkelbraunen, Hellbraune und auch Falben finden sich auch mal Füchse oder Pferde mit Abzeichen, durch den Einfluss der Vollblüter. Diese und andere Einkreuzungen machen auch den Unterschied zum Dölepferd aus. Besonders die englischen Vollblüter ODIN und sein Enkel BALDER Nr. 4 und der Araberhengst PASCAL wurden zur Entwicklung des Trabers aus dem Dölepferd genutzt. Durch die importierten die Traberhengste DOVRE und TOFTEBRUN wurden die Trabeigenschaften wesentlich verbessert. Ein weiterer Hengst, der ab dem Jahre 1934 in der Zucht wirkte, war der arabische Hengst PARTISAN.

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