Infos zu (TENNESSEE WALKING HORSE (EVERYS BODIES PLEASUR HORSE, EVERY ONE’S PLEASURE HORSE))


Rassenname:
TENNESSEE WALKING HORSE (EVERYS BODIES PLEASUR HORSE, EVERY ONE’S PLEASURE HORSE)

Zuchtland:
USA

Zuchtgebiet:
Tennessee und umliegende Staaten

Besonderheiten:
Name vom Zuchtland, 2 Typen

Größe:
148 cm bis 157 cm

Gruppe:
Gangpferderasse

Blut:
Warmblut

Tennessee, der Nachbarstaat von Kentucky, hat die Pferdeliebe auch im Blut. Aus diesem Staat kommt der berühmte Jack Daniel’s Whiskey aus der Brennerei in Lynchburg und er ist das Zentrum der Country - Musik. Hier lebte ELVIS PRESLEY in Memphis und setzte mit „Graceland“ ein Denkmal für immer. Dieser Staat wurde im Jahre 1796 der 16. Staat der USA und seine Hauptstadt ist die im zentralen Norden liegende Stadt Nashville. Dieser Bundesstaat ist die Heimat dieser einzigartigen Pferde. Dieser Staat liegt im mittleren Os-ten der USA und wird im Norden von Kentucky, im Osten von NC, im Süden von MS, Alabama und GA und im Westen von AR eingeschlossen. Größere und bekanntere Städte sind auch Memphis, Jackson, Knoxville und Lynchburg. Kennzeichnend für diesen Bun-desstaat sind die vielen kleinen Städte mit vielen kleineren Brennereien, den großen und breiten Flüssen mit viel unberührter Natur und der ruhigen ländlichen Idylle. Auch die dortigen Menschen gleichen den Arbeitern des berühmten „Jack Daniel’s Whiskey-Wer-bespots“, denn in Tennessee gehen die Uhren etwas langsamer und vor allem ruhiger. Langsamkeit und Ruhe gelten als Prinzip dieses Staates. Dieser Staat könnte mit der deut-schen Oberpfalz verglichen werden. Auch ein Nationalpark, der Great Smokey Mountain ist hier im Osten des Landes zu finden.
Das Tennessee Walking Horse vereinigt, wie auch das American Saddlebred Horse, einige der besten Pferderassen der alten und der neuen Welt in sich und hat mit diesem daher eine anfangs identische Zuchtgrundlage. Beide Rassen entwickelten sich praktisch parallel zu-einander. Zuerst waren da die kleinen englischen Galloway und dem Isländer ähnlichen Hobby Ponys die von den Engländern nach Nordamerika kamen. Diese kleine Pferde waren natürliche Tölter und daher bequem zu reiten, aber oft doch zu klein. Kreuzungen mit deut-lich größeren und meist auch grobknochigen Pferden aus den Niederlanden und mit kana-dischen Pferden, die wiederum französischen Ursprungs waren brachten den kleinen, braunen aber dennoch berühmten Narragansett Pacer. Dieser Passgänger wurde besonders an der gleichnamigen auf Rhode Island in New England gezüchtet. Sie waren die Pferde der Plantagenbesitzer dieser Region um die riesigen Farmen abzureiten. Neben diesem gab es auch noch den Canadian Pacer, der ursprünglich aus Frankreich stammte aber wiederum von britischen Passgängern abstammte die im Mittelalter aus England nach Frankreich importiert wurden.
Beide Rassen starben aber relativ schnell aus und dies durch ein Kuriosum. Ihre Beliebtheit war derart groß das sie in größeren Mengen zu den Zuckerrohr-Plantagenbesitzern auf den Westindischen Inseln exportiert wurden und sie daher gegen Ende des 18 Jh. praktisch ausverkauft waren, besonders weil sie im Exportland nicht weiter gezüchtet wurden. Im Jahre 1706, fast parallel zur Zucht des Narragansett Pacers, kamen auch die ersten Voll-blüter nach Amerika die wiederum die o. g. Ponys und nun auch noch orientalische Pferde in sich hatten. Die damaligen Vollblüter waren in ihrer Erscheinung aber noch nicht so vollendet wie man sie heute kennt. Später erfolgten noch bedeutende Einkreuzungen von Morgan Horses und American Saddlebreed Horses in der Zucht und trugen so zur Konso-lidierung der Rasse bei. Einen wesentlichen Anteil an der Zucht hatten hier Amerikanische Traber, obwohl der Linienbegründer zwar aus einer Traberlinie stammte, aber vor dem Sulky versagte weil er einen eigenartigen Pass ging.
Das Tennessee Walkung Horse vereint heute die Gänge seiner Vorfahren mit dem Aussehen eines großen und rassigen Pferde und dem Charakter eines orientalischen Pferdes oder Ponys in vollendeter Harmonie und ist daher der beliebteste amerikanische Mehrgänger. Ein Ritt auf einem Champion oder einem normalen Pferd dieser Rasse ist unvergleichlich, wenn man einmal diesen berühmten „running walk“, einen wunderbar weichen, gleitenden, voll-kommen erschütterungsfreien Gang, erlebt hat. Dieser Gang ist, im richtigen Tempo gerit-ten, für Pferd und Reiter enorm erholsam und entspannend. Noch heute gilt der Werbe-spruch der TENNESSEE WALKING HORSE BREEDER’R ASSOCITION: „ride one today and you’ll own one tomorrow“ was übersetzt und zutreffend heißt:“ reite heute eins, und Dir wird morgen eins gehören“.
Diese Pferderasse spielt noch heute eine sehr große Rolle in der Tradition der amerikani-schen Gangpferde. Die Begeisterung für diese Pferde nimmt in den USA regelmäßig unge-ahnte Begeisterungsstürme hin. Bei Veranstaltungen mit diesen Pferden werden mühelos Stadien gefüllt, wie wir es bei Fußballspielen kennen. Bei der, jährlich in Shelbyville in Tennessee stattfindenden Walking Horse Show, die 10 Tage andauert, werden mehr Pferde gemeldet und gezeigt als auf irgendeiner vergleichbaren Pferdeshow in den USA. Diese Ver-anstaltung hat seit dem Jahre 1939 Tradition.
Diese Pferde sind die absoluten Lieblinge der amerikanischen Freizeitgangpferdereiter. Fast 75 % dieser Pferde dienen heute dem Freizeitreitport und sie werden auch bevorzugt auf Pferdeshows präsentiert. Diese großrahmige und im Hochrechteckformt stehende Rasse ist ein rein amerikanisches Produkt und entstand um 1800, d. h. die Zuchtbasis mit den damals vorhandenen Rassen. Genau lässt sich die Entstehung dieser Rasse nicht datieren, da sich zu dieser Zeit viele Rassen parallel entwickelten und auch gegenseitig beeinflussten. Insgesamt gesehen basierte diese Zucht auf einen größeren Anteil von Traber/Pacerblut gegenüber dem American Saddlebreed Horse das mehr mit Vollblütern arbeitete.
Es waren die Pferde der ersten Pioniere die Mitte des 19. Jh. die Appalachen überquert hatten, um Vorposten in den Staaten Kentucky, Tennessee und Missouri für den weiten Weg in den weiten Westen zu errichten. Die Menschen die in der Gegend blieben brauchten sehr bald ein zuverlässiges Arbeits-, Reit-, Familien- und Wagenpferd. Die Farmer wollten Pferde die Ausdauer und Stehvermögen zeigten und in der Lage waren den Reiter stunden-lang durch die Plantagen zu tragen. Aus diesen Zeiten stammen auch die bekannten Be-zeichnungen Southern Plantation Walking Horse übersetzt soviel wie Plantagenreitpferd, Tennessee Pacer oder einfach nur Walker. Eine Bezeichnung, Turn Row, ist auch auf eine Besonderheit dieser Pferde zurückzuführen, da sie in der Lage sind in den Row’s, also in den Reihen der Pflanzungen auf der Stelle zu wenden, ohne die jungen Pflanzen zu be-schädigen. Alle diese Bezeichnungen zeigten schon früh die vielseitige Verwendbarkeit dieser Pferderasse.
Als die Stammhengste dieser Rasse gelten der schwarze Amerikanische Traber (Standard-bred) BLACK ALLAN oder auch ALLAN- F1 (1886 bis 1910) und sein Sohn ROAN ALLAN, sowie die Hengste COPPERBOTTOM und TRAVELER. Die Bezeichnung ALLAN- F1 bekam dieses Pferd weil er als erster Hengst in das Stutbuch eingetragen wurde. BLACK ALLAN stammte über seinen Traber - Vater ALLENDORF und seiner Mutter, einer Morgan Horse Stute mit dem Namen MAGGIE MARSHALL, von einer alten Traber - Linie, der des HAMBLETONIAN 10 ab. Dieser Hengst führte über seine Mutter das Blut des Norfolktrabers BELLFOUNDER, einem Engländer, und zeugte in den Jahren 1851 bis 1875 zahlreiche Nachkommen, genau 1331 Töchter und Söhne, und dies meist aus Hackney - und Mor-ganstuten aber auch aus Tennesseestuten. Durch das Versagen von BLACK ALLAN vor dem Sulky, weil er Pass ging, wurde er zu einem Segen für die Zucht, denn er vererbte diesen „komischen Gang“ treu an seine Nachkommen weiter. Er kam im Jahre 1903 nach Ten-nessee und wurde hier erfolgreich mit den dortigen Tennessee Pacers gekreuzt und bildete somit den Grundstock für einen modernen Walker. Ein weiterer bedeutender Vererber war der Pacer TOM HAL oder auch TOM HAL - F20 (1862 bis 1890) der sich beim Walker und auch beim Saddler als sehr bedeutender Hengst erwies. Viele Züchter sprechen ihm eine größere Bedeutung als dem Hengst BLACK ALLEN zu. Diese Pferde wurden später mit dem American Saddlebreed Horse Hengst GIOVANNI veredelt und bekamen so die gewünschte Qualität. Dieser Hengst kam im Jahre 1914 aus Kentucky und wurde dann in Wartrace in Tennessee aufgestellt, der Stadt sie als die Wiege dieser Rasse gilt.
Im Jahre 1935 wurde die TENNESSEE WALKING HORSE BREEDER’S ASSOCIATION of AMERICA gegründet und ein Stutbuch aufgelegt. Es wurden erstmals Regeln und Vorschrif-ten zur Registrierung dieser Pferde erarbeitet und beschlossen. Dazu wurden von der Orga-nisation 115 Pferde ausgesucht die dem Zuchtideal und dem Zuchtziel entsprechen sollten.
Bis dato galt auch noch immer der Hengst BLACK ALLAN als der Stammhengst der Rasse. Das Stutbuch wurde 1947 geschlossen und ab 1948 durften nur noch Pferde von einge-tragenen Eltern stammen in dieses eingetragen werden. Im Jahre 1947 wurde die Rasse in den USA auch offiziell anerkannt und im Jahre 1950 durch die landwirtschaftliche Abtei-lung offiziell als Rasse anerkannt. Im Jahre 1974 wurde aus der alten Zuchtorganisation nun die TENNESSEE WALKING HORSE BREEDER’S and EXHIBITORS ASSOCIATION (TWHBEA). Es wurden neue Prüfungen neue Märkte und neue Einsatzgebiete für diese Pferde geschaffen und der Siegeszug dieser Rasse in den USA begann. Seit 1995 wurden die Bedingungen für eine Registrierung noch verschärft und es dürfen nur noch Pferde einge-tragen werden die sich mittels Bluttest als Walker bestätigen.
Der moderne Tennessee Walker ist bekannt durch seine drei Gänge die er in Vollendung beherrscht. Alle Gänge sind reine Viertaktgänge bei denen die Beine regelmäßig nachein-ander im 1-2-3-4 Rhythmus auffußen. Wobei sich der Flat Food Walk und der Running Walk nur in der Geschwindigkeit unterscheiden. Die Fußfolge ist hier vorne links, hinten rechts, vorne rechts und hinten links. Insgesamt ein unterbrochener Passgang mit Ein-zelabfussung, aber mit nicht so übertriebener Aktion und Verhaltung der Beine wie beim American Saddlebreed Horse. Die Gänge sind angeboren und müssen nicht mühsam erlernt werden und können auch keiner anderen Rasse beigebracht werden. Die Aktion dieser Pferde ist nicht so hoch und übertrieben wie beim Saddler.
Die amerikanische Unsitte den Pferden unter die Vorderhufe so genannte „Pads“, 10 cm bis 25 cm hohe schwere Gummiteile, zu befestigen, um bei diesen Pferden ein künstliche hohe Aktion zu erzeugen ist in Europa nicht gern gesehen, wird nicht gemacht und ist vom Tierschutz her auch nicht erlaubt.
1. Der Flat Food Walk (Flat Walk)
Dieser Gang ist ein normaler und flacher Schritt im Viertakt bei dem nur alles langsamer als beim Running Walk ist, denn die Taktfrequenz des Ganges bleibt gleich und nur die Länge des Schrittes nimmt zu. Die Geschwindigkeit liegt hier bei ca. 5 km/h bis 11 km/h
2. Der Running Walk
Dieser Gang, eine Art Rennschritt und die Hauptgangart dieser Rasse, unterscheidet sich zum Flat Food nur durch die Geschwindigkeit. Hierbei können die Pferde Geschwindigkeiten von 12 km/h bis 16 km/h erreichen, die sich bei kurzen Strecken bis zu einem Tempo von 30 km/h steigern lässt.
Bei Prüfungen entscheiden aber nicht die Geschwindigkeit des Ganges, sondern seine Taktreinheit, korrekte Ausführung und die „Passung“ zum Pferd. Dieser Gang zeigt auch bestimmte Merkmale, u. a. den einzigartigen und nur für diese Rasse zutreffenden „Overstride“ oder „Overreach“. Hierbei fußt der Vorderfuß kurz vor dem gegenüber liegen-den Hinterfuß in derselben Hufspur ab, wobei er sogar noch 15 cm bis 42 cm über diesen hinausgehen kann und soll. Das Ergebnis dieser Bewegung ist ein besonders weicher, glei-tender Gang. Man gleitet mit diesem Pferd dahin, denn es stört keine Schwebephase wie beim Trab, sondern man ist eher von der Kraft aus der Hinterhand bei diesem Gang be-geistert. Besonders typisch sind hier, je nach Geschwindigkeit, das rhythmische Kopfnicken mit dem Rhythmus der Beine, die mitschwingenden Ohren und auch das klappernde Ge-biss, d.h. der klappernden Zähne. Das starke Kopfnicken dient dem Pferd als Balancierhilfe und je mehr der Walk bei einem Pferd ausgeprägt ist, desto mehr zeigen sich Overstride und Kopfnicken.
3. Der Canter
Dieser wird ohne Galoppierhilfe direkt aus dem Walk angeritten, d.h. das Pferd wird in diesen Gang hinein geschoben. Es ist ein versammelter Galopp im Viertakt, eine Art „Schaukelpferdgalopp“, der weich und versammelt geritten wird, bei der das Pferd im Rhythmus des Ganges mit dem Kopf mitnickt. Hier gilt je langsamer und taktreiner umso besser. Aber natürlich kann man mit diesen Pferden auch Gas geben und aus dem Canter heraus voll zu einem normalen Renngalopp durchstarten. Der Unterschied zum europäischen Warmblüter - die Bremse beim Walker ist hier dabei besonders sicher!
Gegenüber dem American Saddlebreed Horse ist der Tennessee Walker großrahmiger aber auch uneinheitlicher im Typ. So kann man sehr noble und hochblütige Pferde, im Typ eines Vollblüters bis hin zu Pferden im Typ eines Quarter Horses finden. Es sind Pferde in einem Hochrechteckformat mit guten Linien. Ein nobles, schönes, kompaktes und bequemes Gangpferd mit amerikanischer Prägung. Unterschieden wird dabei grundsätzlich auch noch der:
1. Urtyp“ oder „Backyard“
Was soviel wie „Hinterhofpferd“ bedeutet, was hier aber nicht abwertend sondern eher in die Richtung praktisch, quadratisch und gut für die alltägliche Arbeit bedeutet. Diese Pferde sind sehr menschenbezogen, arbeitswillig, einfach zu handhaben und jederzeit einsetzbar. Es sind die bevorzugten und besten Arbeitspferde in einer Familie.
2. Showtyp
Nur ungefähr 5% der Rasse gehören dem Showtyp an, deren Pferde eleganter, länger und imposanter in der Erscheinung sind.
Beide Typen unterscheiden sich daher etwas in der Größe und im Körperbau haben aber alle hier vorgestellten Exterieureigenschaften.
Der Kopf ist groß, hat kleine Ohren, wirkt etwas gewöhnlich und leicht ramsnasig wird aber stolz getragen. Der gutmütige Ausdruck kommt von den klugen schönen Augen. Die Kopf-Halshaltung ist insgesamt tiefer und normaler als beim Saddler. Der Hals ist hoch aufgesetzt gut geformt und kräftig. Die Pferde verfügen über eine gute Rumpftiefe mit breiter und tiefer Brust. Die Schulter ist schön schräg und der Widerrist sehr markant. Der Rücken ist kurz, kräftig und gerade und geht in eine gut bemuskelte Kruppe mit hohem Schweifansatz über. Die mittellangen Gliedmaßen sind sehr klar und hart und verfügen über breite und kräftige Gelenke, gute Sehnen und runden starkwandigen Hufen. Die Hufe werden meist übermäßig lang belassen, um den charakteristischen rollenden Schritt und Tölt weiter zu fördern (Show Typ). Die Größe liegt bei ca. 148 cm bis 167 cm. Das Gewicht liegt bei ca. 450 kg bis 600 kg.
Bei den Tennessee Walkern sind alle Farben erlaubt. Am meisten findet man Rappen, da-nach folgen alle Varianten eines Fuchses mit großen weißen Abzeichen am Kopf und den Gliedmaßen, sowie Schimmel. Schecken und Albinos (Cremellos) sind von der Zucht ausgeschlossen.
Der Walker ist bekannt für sein gutmütiges, freundliches und menschenbezogenes Wesen, seine Intelligenz, seine Ausdauer und Gesundheit. Beachtlich ist auch sein Lebensalter, denn die Pferde sind bis zu einem Alter von 20 Jahren voll leistungsfähig und können in Sachen Lebenserwartung locker noch etliche Jahre drauflegen. Wegen seiner guten Eigenschaften ist dieses Pferd in allen reiterlichen Disziplinen einsetzbar vom Freizeitpferd, über ein Fahrpferd bis hin zu einem reinen Showpferd. In den USA gelten diese Pferde meist als „World’s Greatest Show and Pleasure Horse“ also als ein Show- und Reitpferd und in Europa konnte sich diese Pferde vorwiegend als verlässliche Freizeitreitpferde, auch für Anfänger in der Gangpferdeszene, etablieren und behaupten. Kostenpunkt für ein solches Pferd, dieser beginnt bei ca. 800 Dollar bis 1000 Dollar für ein Fohlen, liegt bei ca. 4000 Dollar für ein eingerittenes Freizeitpferd und kann für einen erfolgreiches Showpferd aus den USA auch mal über 10.000 Dollar liegen.
In den USA ist diese Rasse in über 50 Staaten zu finden. Sie werden hier bei der Farmar-beit, für das Fahren, das Springen, die Show und in der Freizeit- und Touristikreiterei ein-gesetzt, sowie auch für das Reiten und Arbeiten mit behinderten Menschen. In Deutschland bewährten sich Pferde dieser Rasse bei der englischen Reitweise, dem Westernreiten, dem Freizeitreiten, dem Distanzreitsport, dem Wanderreiten und auch auf reinen Shows.
In den USA gibt es derzeit über 400.000 registrierte Pferde und 40.000 Mitglieder der Zuchtorganisation bei dieser Rasse. Fast 80 % der Pferde werden aber rein für den Showring gezüchtet, um sich in perfekter Harmonie und Perfektion als Gangpferd zu präsentieren, um dann beurteilt zu werden. Von den 10 bekanntesten amerikanischen Pferderassen ist es die Rasse mit dem schnellsten Wachstum der Zucht.
Das Magazin „VOICE of the TENNESSEE WALKING HORSE“ gilt als offizielles Organ dieses Verbandes und wird Mitglieder als Service zur Verfügung gestellt. In Europa stehen über 500 Pferde und in Deutschland ca. 80 Pferde. Ansprechpartner ist die EUROPEAN TENNESSEE WALKING HORSE ASSOCIATION e.V. (ETWHA e.V.) die derzeit über 100 Mitglieder aus einigen europäischen Ländern hat. Nach Deutschland kamen die ersten Walker Mitte der 80er Jahre und über den Verein kann man sich bei Lehrgängen, gemeinsa-men Ausritten oder Meisterschaften über diese Pferderasse informieren oder Hilfe bekom-men.

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