Infos zu (PASSGÄNGER (PACER))


Rassenname:
PASSGÄNGER (PACER)

Zuchtland:
WELTWEIT

Zuchtgebiet:
In allen Ländern der Welt

Besonderheiten:
Bei allen Rassen zu finden

Größe:
120 cm bis 170 cm, je nach Rasse

Gruppe:
Rassen

Blut:
Pony, Warmblut, Halbblut, Vollblut

Pacer oder Passgänger sind Pferde die mit der natürlichen Veranlagung zum Passgang ge-
boren werden und man kann sie bei den verschiedensten Rassen auf der ganzen Welt fin-
den. Diese Bezeichnung ist in den USA und Kanada noch immer sehr gebräuchlich für Pferde die im Pass spezielle Rennen laufen. Passgänger haben in beiden Ländern eine lange Tradition und sind sehr eng mit der Zucht des Amerikanischen Trabers verbunden. Diese
Pferde gelten als eine seiner Ursprungsrassen. Die Zucht des Amerikanischen Trabers be-
steht aus vier Linien, von denen zwei von Pacern begründet worden sind. Dies sind die Li-
nien: DIREKT - DIREKTOR - DICTATO - HAMELETONIAN und ABBEDALE - ELEKTIONEER. Schon immer unterschied man bei den Pferderennen in Amerika unter Trabern und Pacern. Sie unterlagen auch verschiedenen Bestimmungen. So wurde ein Pacer bei 2:25/ Engl. Meile und ein Traber bei 2:30/ Engl. Meile in das Register aufgenommen oder zu einem Rennen zulassen. Weiterhin erhalten Traber einen andern Beschlag als Pacer. So werden Traber mit schwereren Eisen (ca. 227 g) als Pacer (ca. 142 g) beschlagen und die Hufe eines Trabers sind länger. Die Vorderhufe sind ca. 9,53 cm bis 9,84 cm lang und der Winkel zwischen Zehenwand und Sohle ist mit 46 bis 48° weniger spitz. Vorne haben sie flache und hinten gewölbte Eisen zur Verstärkung des Nachschubs. Die Hufe eines Pacers sind kürzer. Die Vorderhufe sind ca. 8,89 cm bis 9,21 cm lang und der Winkel zwischen der Zehenwand
und der Sohle ist mit 48° bis 50° weniger spitz. Vorne haben sie flache oder halbrunde Ei-
sen und hinten kombinierte Eisen, die innen halbrund und außen gewölbt sind. Waren es früher ältere Pferde die die Rekorde brachten, so wurden es später immer jüngere Pferde, also die Zucht auf Leistung brachte schnell einen großen Erfolg. Der Pacer ist bei Rennen stets etwas schneller, was an der erhöhten Antrittsgeschwindigkeit liegen mag. Heute findet man noch sehr viele Pacer auf den amerikanischen Rennbahnen.

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